Laura | verbreitung

Verbreitung

Die außerordentliche Beliebtheit des Namens seit dem Ausgang des Mittelalters verdankt sich dem Einfluss des italienischen Dichters Francesco Petrarca, der in seinem Canzoniere die Liebe zu einer unerreichbaren, ab der Mitte des Werks auch durch den Tod unerreichbar gewordenen Geliebten namens Laura besingt und durch dieses Werk die Liebesdichtung und Liebesauffassung in ganz Europa für die folgenden Jahrhunderte nachhaltig prägte.

Nachdem der Name in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland seltener vergeben wurde, erlebt er Ende der 1970er-Jahre einen starken Popularitätsanstieg. Seit den 1990er-Jahren war er bereits oft unter den zehn am häufigsten vergebenen weiblichen Vornamen.[1]

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