Summa theologica

Summa theologica, 1596
Seite einer mittelalterlichen Handschrift der „Summa Theologica“

Summa theologica bzw. Summa theologiae (dt. Theologische Summe bzw. Summe der Theologie) bezeichnet eines der Hauptwerke von Thomas von Aquin aus der Zeit von 1265 (oder 1266) bis 1273. (Es haben auch andere Autoren der Scholastik eine Theologische Summe verfasst, z. B. Alexander von Hales eine Summa theologica (auch Summa Halensis, Summa Fratris Alexandri bzw. Summa universae theologiae) [1], Albertus Magnus eine Summa theologiae sive de mirabili scientia dei [2] oder Durandus von St. Pourçain [3].)

Einführung

Thomas von Aquin erstellte ein System, in dem er Glauben und Wissen seiner Zeit aufeinander bezieht. Thomas zeigt, dass Gott das Sein selbst ist. Sein Wesen fällt – im Gegensatz zu allem Geschöpflichen – mit seinem Sein zusammen (vgl. auch die Natürliche Theologie). Von diesem Sein Gottes ist dementsprechend das endliche Sein aller Geschöpfe zu unterscheiden. Das endliche Sein ist auf das unendliche Sein Gottes bezogen, ja nur durch dieses überhaupt möglich. D. h.: Gott ist das unendliche Sein; Geschöpfe sind das endliche Sein.

Thomas versammelte in dieser Summa auch einige umstrittene Gottesbeweise. Die Lehre vom Sein ( Ontologie) übernahm er von Aristoteles und entwickelte sie weiter.

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