Rechnung

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Eine Rechnung aus dem Jahr 1904

Eine Rechnung, österreichisch und schweizerisch, sonst veraltet, auch Faktura, [1] ist als Dokument eine gegliederte Aufstellung über die Forderung eines Entgeltes für eine Leistung, [2] wobei die Bezeichnung des Dokumentes als Rechnung entbehrlich ist (§ 14 Abs. 1 Satz 1 UStG). Durch sie ist der Schuldner in der Lage, eine Nachprüfung der Forderung vorzunehmen, [3] weshalb aus ihr konkret hervorgehen muss, welche Summe für welche Leistung gefordert wird. [4] Die Rechnung ist Voraussetzung für den § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG.

Die Rechnung muss in Textform (beispielsweise schriftlich oder per E-Mail) erfolgen, eine mündliche Rechnungsstellung genügt nicht. [5] Sie bedarf keiner Unterschrift, noch muss die § 126 BGB eingehalten werden. [2] [6] Das Ausstellen einer Rechnung nennt man Fakturierung.

Von der Rechnung zu unterscheiden ist die Proformarechnung, die rechtlich keine Rechnung ist, sondern dem Bestellvorgang zugeordnet wird ( FG Sachsen-Anhalt - 3. März 2003 - 1 K 477/99). [7]

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