Phänologie

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Europa dar. Hilf mit, die Situation in anderen Regionen zu schildern.
Kirschpflaume am 31. Januar
Zaubernuss am 28. Februar
Buschwindröschen am 13. März
Forsythie am 31. März
Bärlauch am 10. Mai
Kartoffel-Rose am 8. Juni

Die Phänologie (altgriechisch φαίνω phaíno, deutsch ‚ich erscheine‘ und -logie) befasst sich mit den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen in der Natur und die Phänometrie mit der Erfassung dieser Erscheinungen.

Die Phänologie beschäftigt sich hauptsächlich mit biologischen Prozessen im Kontext der Ökologie und Biogeographie. Die Eintrittszeiten charakteristischer Erscheinungen werden in einem „phänologischen Kalender“ festgehalten. Dieser unterteilt das „phänologische Jahr“ in physiologisch-biologisch begründete zehn „phänologische Jahreszeiten“ und orientiert sich an charakteristischen Entwicklungsstadien typischer Pflanzen (phänologischer Zeigerpflanzen) und an dem Verhalten der Tiere.

Ursprünglich in der Phänomenologie der Agrometeorologie beheimatet, hat sich die Phänologie in der modernen Zeit im Besonderen als leistungsfähiges Eichwerkzeug für Klima- und Wettermodelle herausgestellt und wird weltweit an klimatologischen und meteorologischen Forschungseinrichtungen fokussiert behandelt.[1] Von Bedeutung ist sie auch für die Klimawandelforschung.[2]

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