Orthorexia nervosa

Der Ausdruck Orthorexia nervosa ist der vorgeschlagene Name für das Krankheitsbild einer Essstörung, bei der die übermäßige Beschäftigung mit der Qualität der Lebensmittel aufgrund selbst auferlegter Regeln zu psychischen und/oder physischen Beeinträchtigungen führen kann.

Der Ausdruck wird im gesellschaftlichen Diskurs und in den Medien verwendet, um auszudrücken, dass der Sprecher ein bestimmtes Ernährungsverhalten – meist solches Ernährungsverhalten, das einem gesellschaftlichen Trend entspricht – als krankhaft einstuft (Pathologisierung).[1] Orthorexia nervosa ist nicht im internationalen Klassifikationssystem ICD 10 oder im Klassifikationssystem der Vereinigten Staaten DSM-5 gelistet. Ihr Status als potentielles Krankheitsbild wird in Fachliteratur und populärwissenschaftlicher Literatur kontrovers diskutiert.

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