Ormont-Dessus

Ormont-Dessus
Wappen von Ormont-Dessus
Staat: Schweiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Aigle
BFS-Nr.: 5411 i1 f3 f4
Postleitzahl: 1865 Les Diablerets
1864 Vers-l'Eglise
Koordinaten: 578400 / 133188Koordinaten: 46° 20′ 59″ N, 7° 9′ 29″ O; CH1903: 578400 / 133188
Höhe: 1163  m ü. M.
Fläche: 61,53  km²
Einwohner: 1477 (31. Dezember 2016) [1]
Einwohnerdichte: 24 Einw. pro km²
Website: www.ormont-dessus.ch
Les Diablerets

Les Diablerets

Karte
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Ormont-Dessus ist eine politische Gemeinde im Distrikt Aigle des Kantons Waadt in der Schweiz. Die früheren deutschen Namen Ormund und Ulmenthal werden heute nicht mehr verwendet. Der bekannteste Ortsteil ist das Feriendorf Les Diablerets.

Geographie

Ormont-Dessus liegt rund 15 km östlich des Bezirkshauptortes Aigle (Luftlinie). Die aus mehreren Ortsteilen bestehende Gemeinde befindet sich im oberen Teil des Tals der Grande Eau, in der Talschaft Les Ormonts in den Waadtländer Alpen, am Nordwestfuss des Massivs von Les Diablerets.

Die Fläche des 61.5 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Waadtländer Alpen. Der zentrale Teil des Gebietes wird vom breiten Talkessel der Grande Eau eingenommen, in die bei Les Diablerets der rechte Nebenbach Le Dar mündet. Die Talschaft Les Ormonts wird im Norden von der Bergkette mit Pic Chaussy (2351 m ü. M.), Châtillon (2478 m ü. M.), Le Tarent (2548 m ü. M.), La Para (2540 m ü. M.) und Cape au Moine (2352 m ü. M.) begrenzt. Am Südhang dieser Kette befinden sich ausgedehnte Alpweiden.

Südlich des Tals erstreckt sich der Gemeindeboden auf die Tête de Meilleret (1938 m ü. M.) und auf die Berggipfel des Kalkmassivs der Les Diablerets: Culan (2789 m ü. M.), Sommet des Diablerets (mit 3210 m ü. M. der höchste Punkt von Ormont-Dessus), Sex Rouge (2971 m ü. M.) und Becca d'Audon ( Oldenhorn, 3123 m ü. M.). Auf der Höhe des Diablerets-Massivs liegt der Tsanfleurongletscher (grösstenteils ausserhalb des Gemeindegebietes). Die Quellbäche der Grande Eau werden durch die an den steilen Nordhängen des Massivs liegenden Firnfelder Glacier de Pierredar, Mauvais Glacier, Glacier de Prapio, Glacier du Dar und Glacier du Sex Rouge gespeist.

Nach Osten reicht die Gemeindefläche über die Passhöhe des Col du Pillon, welcher die europäische Hauptwasserscheide zwischen Rhone und Rhein bildet, bis in das Einzugsgebiet der Saane. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 4 % auf Siedlungen, 31 % auf Wald und Gehölze, 33 % auf Landwirtschaft und rund 32 % war unproduktives Land.

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