Melone (Hut)

Bowler Hat (Melone)
Ein Versuch, mit Olga Petrova auch die Damen anzusprechen (1915)
Bowler auf dem Markt der Portobello Road, London

Eine Melone ist ein steifer, abgerundeter Hut, der 1849 erstmals in Southwark, London, von den Hutmachern Thomas und William Bowler gefertigt wurde und im englischsprachigen Raum nach seinen Erfindern meistens Bowler heißt. Mitunter wird er dort auch als Billycock bezeichnet. Im Deutschen wurde er auch Eiersieder, Hartmann, Glocke oder Koks (unter Wandergesellen), oder auch Göggs (Schweiz) genannt. In den USA hieß er auch Derby nach Edward Stanley, 17. Earl of Derby, der zum Pferderennen stets einen grauen Bowler trug. Die originale Melone ist aus schwarzem Filz gefertigt und hat eine steife Krempe. Ursprünglich wurde die Steifigkeit mit Hilfe von Schellack erzielt. Außerhalb Englands wird er nur noch sehr selten getragen, außer bei Pferderennen (vom Publikum) und von Dressurreitern. Stattdessen wird der Homburg bevorzugt.

Bibi ist die Bezeichnung einer Melone, die vor allem im Kölner Karneval getragen wird.

In anderen Sprachen
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français: Chapeau melon
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日本語: 山高帽
한국어: 중산모자
Latina: Meloneus
Lëtzebuergesch: Meloun (Hutt)
lietuvių: Katiliukas
Nederlands: Bolhoed
norsk nynorsk: Skalk
norsk: Bowlerhatt
polski: Melonik
português: Chapéu-coco
română: Melon
Simple English: Bowler hat
slovenčina: Pinč (klobúk)
svenska: Kubb (hatt)
Türkçe: Melon şapka
українська: Котелок
Bân-lâm-gú: Sió-lé-bō