La Foncalada

La Foncalada

La Foncalada ist ein präromanisches Brunnenhaus in der spanischen Stadt Oviedo, der Hauptstadt der autonomen Region Asturien. 1998 wurde es zusammen mit der Cámara Santa der Kathedrale San Salvador von Oviedo und der Kirche San Julián de los Prados in die Liste der UNESCO-Kulturdenkmäler aufgenommen und gehört seitdem als einziger Profanbau zu den bereits 1985 eingeschriebenen Monumentos de Oviedo y del Reino de Asturias (Monumente von Oviedo und des Königreiches Asturien) wie Santa María del Naranco, San Miguel de Lillo und Santa Cristina de Lena.

Geschichte

Das Gebäude wurde ungefähr 400 Meter von der Kathedrale entfernt, neben einer Römerstraße errichtet und diente der öffentlichen Wasserversorgung. Das genaue Entstehungsdatum ist nicht bekannt. Inschriften in den Steinplatten, die allerdings nur noch als Fragmente erhalten sind, ordnen es der Regierungszeit Alfons III. (866−910) zu. 1096 wurde es als fons incalata (Quelle mit Anrufung) zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es als Waschhaus genutzt. Als man in den Jahren 1991 bis 1994 Ausgrabungen durchführte, entdeckte man ein 14 Meter langes und 8 Meter breites Becken, das sich im Osten anschloss und in das Stufen führten.

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