Krustenechsen

Krustenechsen
Gila-Krustenechse (Heloderma suspectum suspectum)

Gila-Krustenechse (Heloderma suspectum suspectum)

Systematik
Überordnung: Schuppenechsen (Lepidosauria)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Toxicofera
ohne Rang: Schleichenartige (Anguimorpha)
Familie: Helodermatidae
Gattung: Krustenechsen
Wissenschaftlicher Name der  Familie
Helodermatidae
J. E. Gray, 1837
Wissenschaftlicher Name der  Gattung
Heloderma
Wiegmann, 1829
Arten

Die Krustenechsen (Heloderma) sind eine Gattung in der Klasse der Reptilien (Reptilia). Diese in Wüstengebieten Nordamerikas heimischen Tiere galten mit ihren zwei Vertretern lange als die einzigen giftigen Echsen; inzwischen wurde giftproduzierendes Gewebe jedoch auch bei weiteren Echsen nachgewiesen.

Morphologie

Allgemeines

Der Kopf von Krustenechsen ist breit und leicht abgeflacht. Er geht mit einem kurzen Hals in den walzenförmigen Körper über. Der dicke Schwanz ist rundlich. Krustenechsen erreichen Längen von 60 bis 80 Zentimetern, wobei der Schwanz etwa zwei Drittel der Kopfrumpflänge misst. Der Schwanz hat 25-40 Wirbel. Die kurzen, kräftigen Beine haben 5 Zehen mit Krallen.

Dorsale Haut (dorsales Integument) einer Gila-Krustenechse

Schuppenkleid

Die Dorsalseite von Krustenechsen ist neben den gewöhnlichen Schuppen mit großen, am Grunde verknöcherten Hornschuppen bedeckt. Die Ventralseite kennzeichnen flache, kaum verknöcherte und regelmäßig in Querreihen angeordnete kleine Schilde. Auffallend ist die gelbblasse oder orange bis rote Fleckung oder Sprenkelung, welche zusammen mit der restlichen schwarzen Haut eine kontrastreiche, auffällige Warnfärbung ergibt, welche Fressfeinde vor dem Gift warnt.

Gebiss und Organe mit toxischem Zusammenhang

Die Zähne sind als Fangzähne ausgebildet und leicht nach hinten gekrümmt. Zähne des Unterkiefers weisen an Vorder- und Hinterseite jeweils eine Längsfurche zum Einleiten von Gift in die Bisswunde eines attackierten Organismus auf. Im Gegensatz zu giftigen Schlangen befinden sich die paarigen, 40 × 5 Millimeter großen Giftdrüsen am Hinterrand des Unterkiefers.

In anderen Sprachen
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