Kathedrale von Saint-Denis

Westfassade mit Dreiportalanlage

Die Kathedrale von Saint-Denis (französisch Basilique de Saint Denis) ist eine ehemalige Abteikirche in der Stadt Saint-Denis nördlich von Paris.

Sie gilt kunsthistorisch als einer der Gründungsbauten der Gotik, da in dem 1140 unter Abt Suger begonnenen Umgangschor die ersten spitzbogigen Kreuzrippengewölbe ausgeführt wurden.

Die Kirche ist dem heiligen Dionysius geweiht, dem Schutzpatron und ersten Bischof von Paris.Seit 564 diente sie den fränkischen Königen als Grablege. Vom Ende des 10. Jahrhunderts bis 1830 wurden fast alle französischen Könige und viele Königinnen dort beerdigt. Im Zuge der Französischen Revolution kam es 1793–1794 zur Plünderung der Königsgräber. Dabei wurden auch die Skulpturen der Kirche schwer beschädigt.

Seit 1862 wird Saint-Denis als Monument historique klassifiziert. Sie wurde 1966 zur Kathedrale des Bistums Saint-Denis erhoben. Seit 1996 steht die Kathedrale von Saint-Denis auf der Vorschlagsliste Frankreichs zum UNESCO-Welterbe.[1]

In anderen Sprachen
azərbaycanca: Sen-Deni bazilikası
беларуская: Абацтва Сен-Дэні
srpskohrvatski / српскохрватски: Bazilika Saint-Denis
Simple English: Basilica of St Denis
српски / srpski: Базилика Сен Дени
українська: Абатство Сен-Дені