Jagst

Jagst
Verlauf der Jagst mit linkem Nachbarfluss Kocher von der Quelle oberhalb von Lauchheim bis zur Mündung in den Neckar

Verlauf der Jagst mit linkem Nachbarfluss Kocher von der Quelle oberhalb von Lauchheim bis zur Mündung in den Neckar

Daten
GewässerkennzahlDE: 2388
LageSüdwestdeutsches Stufenland

Baden-Württemberg

FlusssystemRhein
Abfluss überNeckar → Rhein → Nordsee
Quelleauf dem Übergangsbereich von Schwäbischer Alb und Frankenhöhe bei O
Quellhöheca. 518 m ü. NHN[1]
Mündungbei Bad Friedrichshall-Jagstfeld in den O
Mündungshöhe142,8 m ü. NHN[1]
Höhenunterschiedca. 375,2 m
Länge190,2 km[2]
Einzugsgebiet1836 km²[3]
Abfluss am Pegel Untergriesheim[4]
AEo: 1826 km²
Lage: 5,5 km oberhalb der Mündung
NNQ (03.07.1976)
MNQ 1925–2009
MQ 1925–2009
Mq 1925–2009
MHQ 1925–2009
HHQ (21.12.1993)
1,29 m³/s
3,9 m³/s
17,1 m³/s
9,4 l/(s km²)
186 m³/s
591 m³/s

Linke NebenflüsseOrrot, Speltach, Maulach, Sindelbach, weitere siehe unten
Rechte NebenflüsseRöhlinger Sechta, Rechenberger Rot, Reiglersbach, Gronach, Brettach, Ette, Erlenbach, Kessach, Seckach, Schefflenz, weitere siehe unten
Durchflossene StauseenStausee Stockmühle, Hochwasserrückhaltebecken Buch
MittelstädteEllwangen, Crailsheim
Die Jagst an ihrem Unterlauf. Breite Stromschnelle bei Untergriesheim.

Die Jagst an ihrem Unterlauf. Breite Stromschnelle bei Untergriesheim.

Die Jagst ist ein Mittelgebirgsfluss im Norden Baden-Württembergs. Neben dem Kocher und der Enz zählt sie zu den drei größten Nebenflüssen des Neckars. Nach der Länge nimmt sie unter ihnen mit 190,2 Kilometern[2] auf dem namentlichen Lauf[5] den ersten Rang ein. Das Tal der Jagst, das insbesondere am Mittellauf einen ausgesprochen ländlichen Charakter hat, gilt als landschaftlich reizvoll. Nivellierende Maßnahmen wie Gewässerausbau, Begradigungen oder Flurbereinigungen haben das Landschaftsbild an der mittleren und unteren Jagst weniger stark verändert, als es oft in Flusslandschaften von Flüssen vergleichbarer Größe zu beobachten ist. Diese Eigenschaften machen sie aus landschaftspflegerischer Sicht von Interesse. Die Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Biotoptypen sowie der relativ geringe Anteil von Siedlungs- und Verkehrsflächen und das damit verbundene hohe Entwicklungspotential verleihen der Jagst und ihrem Tal aus naturschutzfachlicher Sicht erhöhte Bedeutung. Klein- und Kleinststädte, die ein weitgehend mittelalterliches bis frühneuzeitliches Stadtbild bewahrt haben, prägen das Jagsttal ebenso wie zahlreiche Burgen und Schlösser auf den Bergspornen über dem Tal sowie die abschnittsweise recht häufigen Mühlen, die den Fluss säumen.

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