Idiom (Spracheigentümlichkeit)

Das Idiom (von griechisch ἰδίωμα (idíoma) ‚Besonderheit‘, ‚Eigenart‘ [1]) ist die eigentümliche Sprache oder Sprechweise einer regional ( Regiolekt) oder sozial ( Soziolekt) abgegrenzten Gruppe [2] oder die Spracheigentümlichkeit eines einzelnen Sprechers ( Idiolekt). Nach Eberhards (1910) bezeichnet Idiom „überhaupt jede Spracheigenheit und Spracheigentümlichkeit, dann die Summe dieser Spracheigentümlichkeiten innerhalb einer Sprache, daher dann auch die Volkssprache, die Mundart in ihrer Eigenheit“. Es ist „[...] lediglich ein technischer Ausdruck der Sprachwissenschaft und legt den Nachdruck auf die besonderen Spracheigenheiten der Volkssprache sowie im allgemeineren Sinne jede eigentümliche selbständige Sprache“ [3].

Synonym zu Idiom ist der Begriff Wortfügung. [4] [5] „Einen Verbund von zwei oder mehr autosemantischen Wortformen, die durch eine unterordnende Beziehung [...] gekennzeichnet ist, nennt man Wortfügung.“ [6]

In anderen Sprachen
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русский: Идиом
русиньскый: Ідіом
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