Hygroskopie

Hygroskopie (altgr. ὑγρός hygrós ‚feucht‘, ‚nass‘ und σκόπειν skopein ‚anschauen‘; Hygroskopizität ist ein Synonym und beschreibt dieselbe Eigenschaft) bezeichnet in der Chemie und Physik die Eigenschaft von Stoffen, Feuchtigkeit aus der Umgebung (meist in Form von Wasserdampf aus der Luftfeuchtigkeit) zu binden. Viele aufnehmende Stoffe – soweit es sich um feste Stoffe handelt – zerfließen oder verklumpen durch die Wasseraufnahme. Eine Ausnahme bilden hier z. B. die Zeolithe.

Hygroskopie wird oft fälschlicherweise als Hydroskopie (altgr. ὕδωρ hydor ‚Wasser‘) bezeichnet.

Das Feuchteaufnahmevermögen textiler Faserstoffe aus der Dampfphase wird als Hygroskopizität bezeichnet. Als Messgröße zu deren Kennzeichnung dient die Feuchteaufnahme in Prozent in Abhängigkeit vom Umgebungsklima.[1]

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