Glasschleichen

Glasschleichen
Östliche Glasschleiche (Ophisaurus ventralis)

Östliche Glasschleiche (Ophisaurus ventralis)

Systematik
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Toxicofera
ohne Rang: Schleichenartige (Anguimorpha)
Familie: Schleichen (Anguidae)
Unterfamilie: Anguinae
Gattung: Glasschleichen
Wissenschaftlicher Name
Ophisaurus
Daudin, 1803

Die Glasschleichen (Ophisaurus) sind eine Gattung beinloser Echsen. Sie kommen mit fünf Arten in Nordamerika (USA und Mexiko) und einer weiteren Art, für die einige Wissenschaftler auch den Gattungsnamen Hyalosaurus verwenden, in Marokko und Nordwest algerien vor. Der südosteuropäische und nahöstliche Scheltopusik, der früher zu den Glasschleichen gerechnet wurde, wurde in die eigene Gattung Pseudopus gestellt. Die südostasiatischen Arten werden heute der Gattung Dopasia zugeordnet. [1]

Merkmale

Glasschleichen haben einen schlangenähnlichen Körper, sind jedoch durch große Schuppen und Hautknochen viel weniger beweglich als diese. Die Seitenfalte, die auch bei allen Angehörigen der Familie Diploglossidae die Atmung erleichtert, ist gut ausgeprägt. Der Kopf ist kaum vom Körper abgesetzt und stumpf. Die größten Arten, die Schlanke Glasschleiche (O. attenuatus) und die Östliche Glasschleiche (O. ventralis), werden einen Meter lang, die anderen erreichen oft nur 50 cm. Der Schwanz macht zwei Drittel der Körperlänge aus. Den deutschen Namen erhielten sie, weil sie ihren Schwanz im Gefahrenfall an vorgegebenen Sollbruchstellen abwerfen und dieser leicht in weitere Teilstücke zerfällt. Verlorengegangene Schwänze werden regeneriert, erreichen aber nicht mehr die ursprüngliche Länge.

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