Flugabwehrkanone

Mit 8,8-cm-Flak ausgerüstete deutsche Flakbatterie während des Zweiten Weltkrieges (1943). Bei den weißen Ringen am Rohr handelt es sich um Abschussmarkierungen.
Verteidigung von Leningrad (1. Oktober 1941) [1]

Unter einer Flugabwehrkanone (auch Fliegerabwehrkanone genannt, kurz Flak, selten auch FlaK) versteht man eine ursprünglich im Ersten Weltkrieg entwickelte Waffe, die zur Abwehr gegen Flugzeuge eingesetzt wird. Daraus abgeleitet wurde die Flakartillerie, eine Waffengattung, die neben diesen Geschützen auch Maschinenkanonen verwendete. Reichweite und Präzision (manchmal zusammenfassend Kampfkraft genannt) konnten über die Jahre immer weiter erhöht werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg traten an die Stelle der Flugabwehrkanonen, deren Überforderung bei der Bekämpfung moderner Strahlflugzeuge bald erkennbar war, zunehmend die neuentwickelten Flugabwehrraketen. Da beide Arten von Flugabwehrwaffen sowohl spezifische Vor- als auch Nachteile haben, werden sie heute, wenn möglich, in Kombination eingesetzt.

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