Flachgründung

Unter einer Flachgründung wird im Bauwesen eine Form der Gründung verstanden, bei der die Bauwerkslasten direkt unterhalb des Bauwerks in den Untergrund geleitet werden.

Bei der Flachgründung muss darauf geachtet werden, dass sie mindestens bis unter die Frostgrenze (in Deutschland mindestens 80 cm) [1] in den Boden einbindet. Dadurch wird verhindert, dass Hebungen und Setzungen, und damit Risse, beim Gefrieren des Bodens entstehen.

Verschiedene Arten von Flachgründungen

Je nach Anwendungsfall und nach Kostenoptimierung wird eine der folgenden Flachgründungen angewendet.

Einzel- oder Punktfundament

Diese werden unter Säulen und Stützen angeordnet, wobei hier aus sehr große Lasten abgeleitet werden können.

Köcherfundament

Beim Fertigteilbau werden die Fertigteilstützen in diese Köcher eingestellt und dann mit Mörtel vergössen.

Streifenfundament

Unter Mauern und Lasten in kurzen Abständen eignen sich Streifenfundamente bestens zur Lasteinleitung in den Untergrund.

Fundamentplatte

Müssen die Bauwerkslasten verteilt werden um gleichmäßig in den Untergrund eingeleitet zu werden, ist die Fundamentplatte besonders wirtschaftlich. Diese hat auch den Vorteil, dass zugleich ein Boden geschaffen wird, auf dem gearbeitet werden kann.

Wannengründung

Bei vorhandenem Grundwasser wird dieses seitlich von der Wanne zurückgehalten, wobei dabei auch auf die Dichtheit der Wanne zu achten ist. Dazu gibt es umfangreiche Vorschläge und Richtlinien.

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