Eric Gerets

Eric Gerets
Eric Gerets in Moscow.jpg
Gerets in Moskau im Jahre 2008
Spielerinformationen
Name Eric Maria Gerets
Geburtstag 18. Mai 1954
Geburtsort RekemBelgien
Größe 178 cm
Position Rechter Verteidiger
Junioren
Jahre Station
0000–1971 AA Rekem
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1970–1971 AA Rekem
1971–1983 Standard Lüttich 318 (23)
1983–1984 AC Mailand 13 0(1)
1984–1985 MVV Maastricht 12 0(0)
1985–1992 PSV Eindhoven 200 0(8)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1974 Belgien U-21 2 0(0)
1975–1991 Belgien 86 0(2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1992–1994 RFC Lüttich
1994–1997 Lierse SK
1997–1999 FC Brügge
1999–2002 PSV Eindhoven
2002–2004 1. FC Kaiserslautern
2004–2005 VfL Wolfsburg
2005–2007 Galatasaray Istanbul
2007–2009 Olympique Marseille
2009–2010 al-Hilal
2010–2012 Marokko
2012–2014 Lekhwiya
2014–2015 al-Jazira Club
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Eric Maria Gerets (* 18. Mai 1954 in Rekem) ist ein ehemaliger belgischer Fußballspieler und -trainer.

Karriere als Spieler

Gerets begann seine Karriere bei AA Rekem. 1971 wechselte er zu Standard Lüttich. Mit Standard Lüttich wurde er 1981 Pokalsieger und 1982 und 1983 Meister. 1982 wurde er zu Belgiens Fußballer des Jahres gewählt. 1983 wechselte Gerets nach Italien zum AC Mailand. Hier fand er sich jedoch nicht zurecht und wechselte 1984 zu MVV Maastricht. Zur Saison 1985/86 wechselte er zur PSV Eindhoven, wo er bis zu seinem Karriereende 1992 unter Vertrag stand. Mit dem PSV Eindhoven gewann er 1988 am 25. Mai in Stuttgart gegen Benfica Lissabon nach Elfmeterschießen (0:0 n.V./6:5 nach Elfm.) den Europapokal der Landesmeister, wurde sechsmal Meister und dreimal Pokalsieger.

Der Rechtsverteidiger debütierte am 27. September 1975 beim Länderspiel in Brüssel gegen die DFV-Auswahl in der Nationalmannschaft. Gerets gehörte neben Spielern wie Jean-Marie Pfaff, Walter Meeuws und Jan Ceulemans zu den tragenden Säulen der Elf von Nationaltrainer Guy Thys, die sich bei der EM 1980 in Italien in die Elite des Weltfußballs spielte. In der EM-Qualifikationsgruppe 2 hatten es die „Roten Teufel“ vom 20. September 1978 bis zum 19. Dezember 1979 mit den Konkurrenten aus Österreich, Portugal, Schottland und Norwegen zu tun gehabt. Mit 12:5 Toren und 12:4 Punkten setzte sich Belgien durch, Gerets absolvierte dabei – wie auch Julien Cools, Francois van der Elst, Walter Meeuws und René Vandereycken alle acht Qualifikationsspiele. In EM-Endrunde 1980 in Italien vom 11. bis 22. Juni war Gerets auch in den drei Gruppenspielen gegen England (1:1), Spanien (2:1 und Italien (0:0) auf dem Feld. Im Endspiel von Rom am 22. Juni verlor die Mannschaft mit 1:2 gegen Deutschland. Trainer Thys hatte in Italien auf eine Stammelf mit Jean-Marie Pfaff, Michel Renquin, Gerets, Meeuws, Luc Millecamps, Julien Cools, Wilfried van Moer, Raymond Mommens, René Vandereycken, Francois van der Elst und Jan Ceulemans gesetzt, die alle zu vier Einsätzen während der Endrunde kamen. [1] Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien schlug Belgien im Eröffnungsspiel Weltmeister Argentinien mit 1:0, schied später aber in der zweiten Finalrunde gegen Polen aus. Gerets nahm auch an der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko teil, wo er den größten Erfolg des belgischen Fußballs feiern konnte, als seine Mannschaft Vierter wurde. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 erreichte er mit dem Team das Achtelfinale, schied aber gegen England nach Verlängerung aus. Mit dem Spiel am 27. März 1991 in Brüssel gegen Wales beendete er seine 16-jährige Laufbahn in der Nationalmannschaft.

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