De vita beata

De vita beata ist eine Schrift im Umfang eines antiken Buches aus den Dialogen des römischen Philosophen und Staatsmannes Seneca, die sich mit Reichtum und dem rechten Umgang damit beschäftigt.

Hintergrund und Zusammenfassung

Als ad Gallionem de vita beata (zu deutsch „An Gallio über das glückliche Leben“) ist das siebte Buch aus Senecas Dialogi bekannt. Dieser Titel, der später von Quintilian erwähnt wurde, [1] steht in Spannung zum Ursprung der Sammlung, da Seneca seine kurzen briefartigen Schriften als sermones (deutsch „Gespräche“) [2] bezeichnet. In dieser Schrift, die wohl Anfang des Jahres 58 oder ein wenig früher verfasst worden ist, [3] [4] legt Seneca seinem Bruder Gallio und dem Leser die stoische Ansicht in Bezug auf Vermögen, Reichtum und den rechten Umgang damit nahe. Das Ende der Schrift ist verloren, das Überlieferte verdanken wir einem Mailänder Codex, dem Codex Ambrosianus, aus dem 11. Jahrhundert und den Abschriften, denen dieser Codex als Archetyp dient. [5] [6] Die Überschrift de vita beata ist wohl von Seneca selbst gewählt worden. Es geht vornehmlich um den rechten Umgang mit Reichtum und die Darlegung einer tugendhaften Lebensführung, mit deren Hilfe man erst zu Glück im Leben gelangt. Die Tugend sei der Weg zur Glückseligkeit.

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