Berlin-Blockade

Entfernung einer Straßensperre in der Friedrichstraße nach der Blockade (Mai 1949)
Besatzungszonen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
Die vier Sektoren Berlins

Als Berlin-Blockade (Erste Berlin-Krise) wird die Blockade West-Berlins durch die Sowjetunion vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 bezeichnet.[1] Als Folge dieser Blockade konnten die Westalliierten West-Berlin, das als Enklave in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lag, nicht mehr über die Land- und Wasserverbindungen versorgen. Die Blockade war Druckmittel der sowjetischen Seite mit dem Ziel, über West-Berlin schließlich Deutschland in das eigene wirtschaftliche und politische System einzuordnen,[2][3][4] entsprach einer Monate zuvor entwickelten Strategie der sowjetischen Seite und kann als „erste Schlacht des Kalten Krieges“ verstanden werden.[5][6] Begründet wurde die Blockade zunächst mit der Tage zuvor von den Westalliierten in der Trizone eingeleiteten Währungsreform. Die Westalliierten begegneten der Blockade durch die Berliner Luftbrücke und eine Gegenblockade.

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中文: 柏林封鎖