Australian Open 2003

Australian Open 2003
Datum: 13. - 27. Januar 2003
Auflage: 91.  Australian Open
Ort: Melbourne
Belag: Hartplatz
Titelverteidiger
Herreneinzel: Schweden Schweden  Thomas Johansson
Dameneinzel: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Jennifer Capriati
Herrendoppel: Bahamas Bahamas  Mark Knowles
Kanada Kanada  Daniel Nestor
Damendoppel: Schweiz Schweiz  Martina Hingis
Russland Russland  Anna Kurnikowa
Mixed: Slowakei Slowakei  Daniela Hantuchová
Simbabwe Simbabwe  Kevin Ullyett
Sieger
Herreneinzel: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Andre Agassi
Dameneinzel: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Serena Williams
Herrendoppel: Frankreich Frankreich  Michaël Llodra
Frankreich Frankreich  Fabrice Santoro
Damendoppel: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Serena Williams
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Venus Williams
Mixed: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Martina Navrátilová
Indien Indien  Leander Paes
Grand Slams 2003

Die Australian Open 2003 fanden vom 13. bis 27. Januar in Melbourne statt.

Titelverteidiger im Einzel waren Thomas Johansson bei den Herren sowie Jennifer Capriati bei den Damen. Im Herrendoppel waren dies Mark Knowles und Daniel Nestor, im Damendoppel Martina Hingis und Anna Kurnikowa. Titelverteidiger im Mixed waren Daniela Hantuchová und Kevin Ullyett.

Im Herreneinzel konnte Andre Agassi seinen insgesamt achten und letzten Grand-Slam-Titel erringen. Das Endspiel im Dameneinzel gewann Serena Williams; mit diesem Triumph komplettierte sie einen Karriere-Grand-Slam, sie hielt alle vier Grand-Slam-Titel gleichzeitig. Serena Williams war die erste Spielerin seit Steffi Graf, der dies gelungen ist. Das Herrendoppel konnten Michaël Llodra und Fabrice Santoro gewinnen und im Damendoppel siegten die Geschwister Serena und Venus Williams. Im Mixed-Finale setzten sich Martina Navrátilová und Leander Paes durch.

Deutsche Herren bei den Australian Open

Rainer Schüttler

  • Der Korbacher ging als gesetzter Spieler (Position 31) an den Start. In der ersten Runde hatte er mit dem Spanier Albert Portas kein Problem und gewann 6:3, 6:2, 6:0.
  • In Runde zwei wartete mit dem routinierten Niederländer Richard Krajicek ein härterer Gegner, dennoch gewann Schüttler glatt mit 6:3, 7:5, 6:4.
  • In der dritten Runde hätte mit dem an Position 3 gesetzten Marat Safin einer der Topfavoriten auf den Turniergewinn gewartet; doch Safin konnte verletzungsbedingt nicht antreten und Schüttler stand im Achtelfinale.
  • Dort traf Schüttler auf den an 23 gesetzten US-Amerikaner James Blake; Schüttler konnte sich in vier Sätzen mit 6:3, 6:4, 1:6 und 6:3 durchsetzen.
  • Der Einzug ins Viertelfinale war ein riesiger Erfolg für Schüttler; mit Gegner David Nalbandian (an 10 gesetzt) schien nun das Aus zu kommen, doch Schüttler spielte das Match seines Lebens und gewann in beeindruckender Manier mit 6:3, 5:7, 6:1, 6:0.
  • Im Halbfinale wartete mit Andy Roddick, der nächste US-Amerikaner, an Rang 9 gesetzt; erneut konnte Schüttler brillieren und so den zweiten Top-10-Spieler aus dem Rennen werfen. Er gewann mit 7:5, 2:6, 6:3, 6:3 erneut in vier Sätzen.
  • Schüttler stand also völlig überraschend im Finale der Australian Open. Doch dort hatte er gegen den an Position 2 gesetzten Andre Agassi keine Chance; er verlor klar mit 2:6, 2:6, 1:6. Dennoch war es der größte Erfolg in Schüttlers Karriere.

Lars Burgsmüller

  • Der Mülheimer traf in Runde eins auf den Spanier Juan Balcells. Überraschend glatt gewann Burgsmüller mit 6:4, 7:5, 7:5.
  • In Runde zwei wartete mit dem an 6 gesetzten Roger Federer eine echte Hürde und Burgsmüller verlor mit 3:6, 0:6 und 3:6.

Alexander Waske

  • Waske kam über die Qualifikation in die erste Hauptrunde und traf dort auf den Kroaten Mario Ančić. Der Frankfurter hatte zwar Chancen, verlor aber mit 3:6, 4:6, 6:7.

Björn Phau

  • Der Darmstädter kam wie Waske als Qualifikant in die erste Runde, wo er auf den an 28 gesetzten Franzosen Fabrice Santoro traf. Phau verlor mit 4:6, 3:6, 4:6.

David Prinosil

  • Der gebürtige Tscheche Prinosil war der dritte deutsche Qualifikant in der ersten Hauptrunde. Er traf auf den Top-10-Spieler Albert Costa aus Spanien (Nummer 8), gegen den er zwar gut mithalten konnte, aber am Ende mit 4:6, 1:6, 6:3, 6:7 verlor.
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