Amorgos

Gemeinde Amorgos
Δήμος Αμοργού (Αμοργός)
Amorgos (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Südliche Ägäis
Regionalbezirk: Naxos
Geographische Koordinaten: 36° 50′ N, 25° 54′ OKoordinaten: 36° 50′ N, 25° 54′ O
Fläche: 126,346 km²
Einwohner: 1.973 (2011 [1])
Bevölkerungsdichte: 15,6 Ew./km²
Gemeindelogo:
Gemeindelogo von Gemeinde Amorgos
Sitz: Amorgos
LAU-1-Code-Nr.: 6701
Gemeindebezirke: keine f7
Lokale Selbstverwaltung: f12 f126 Ortsgemeinschaften
Website: www.amorgos.net
Lage in der Region Südliche Ägäis
Datei:2011 Dimos Amorgou.png
f9 f8

Amorgos ( griechisch Αμοργός [ amɔrˈɣɔs] ( f. sg.)) ist eine griechische Kykladen-Insel in der Ägäis. Zusammen mit einigen unbewohnten kleinen Inseln bildet sie eine Gemeinde (δήμος, dímos) in der Region Südliche Ägäis. Im Jahr 2011 hatte die Insel 1.973 Einwohner. Verwaltungssitz ist der gleichnamige Hauptort Amorgos, oft auch Chora genannt.

Geographie

Steilküste von Amorgos (1987)

Amorgos ist die östlichste Insel der Kykladen; sie liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Naxos und 33 Kilometer östlich von Ios. Im Meeresgebiet zwischen Naxos und Amorgos liegen die Kleinen Kykladen. Als östlichste Kykladeninsel ist Amorgos eine Brücke zum Dodekanes. Kinaros liegt 19 Kilometer östlich, Astypalea etwa 41 Kilometer südöstlich.

Die Fläche der siebtgrößten Kykladeninsel beträgt 121,464 Quadratkilometer. [2] In Westsüdwest-Ostnordost-Richtung erreicht die Längsachse der Insel etwa 33 Kilometer, die Breite variiert zwischen 1,9 Kilometer und 6,5 Kilometern. Auf der gesamten Länge ist die Insel von einer Gebirgskette durchzogen, die entlang der Südostküste steil ins Meer abfällt. Der Nordosten ist ein schwer zugängliches Felsengebirge, hier erreicht die Insel mit dem Krikellos (Κρίκελλος), seltener auch Kroukelos (Κρούκελος), die maximale Höhe von 823 Metern. In der Mitte steigt der Profitis Ilias (Προφήτης Ιλίας) auf 698 Meter und im Süden der Korakas (Κόρακας) auch Vouno tou Choriou (Βόυνο του Χωριού) auf 530 Meter an. [3]

Die östliche Steilküste mit dem Kloster Panagia Chozoviotissa von Agia Anna aus gesehen

Im Gegensatz zur steilen und felsigen Südostküste ist der Inselwesten von mehreren kleinen Schluchten und Buchten mit Sandstränden gegliedert. Lediglich in der Küstenebene von Egiali sowie im Gebiet von Xylokeratidi und Katapola sind alluviale Täler anzutreffen; dort ist der Anbau von Feldfrüchten und Olivenbaumkulturen möglich. Im Südwesten ist die Hochebene im Hinterland von Kolofana und Kalotaritissa traditionelles Anbaugebiet von Getreide und für Viehfutter.

Amorgos ist eine wasserarme Insel. Kleine Quellen sind einzig an Stellen, wo Schiefer vorherrscht, anzutreffen. Normalerweise fallen sie während der sommerlichen Trockenperiode trocken. Die beiden bedeutendsten Quellen der Insel liegen in der Nähe von Chora und bei Katapola. Ruinen von alten Wassermühlen in ihrer Nähe lassen auf größere Wassermengen in früheren Zeiten schließen. Die Wasserläufe der Insel führen nur periodisch Wasser. Nach den winterlichen Niederschlägen trocknen die Sturzbäche den Sommer über aus. Die größten sind der Araklos im Inselnorden sowie der Kato Fylladi bei Chora, der als Fonia (Φονιά) in der Bucht von Katapola mündet.

Der Nordwestküste sind mehrere unbewohnte Inseln vorgelagert, deren Gesamtfläche weniger als 5 km² beträgt. Die größte ist Nikouria (Νικουριά) in etwa 250 Meter Entfernung; die höchste Erhebung erreicht eine Höhe von 346 Metern. Weitere Inseln sind Gramvousa, Grambonisi, Petalidi und Psalida. In größerer Entfernung liegen Andikeros und Drima; sie werden den Kleinen Kykladen zugerechnet.

Die Insel ist zum Teil bewaldet. Auf Amorgos wachsen in großer Zahl Wildkräuter wie der Griechische Oregano.

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